Orchester der Staatsoper Russe Bulgarien
Dirigent
Nayden Todorov
Solistin
Simone Zgraggen
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Donnerstag, 28. Juni 2012
Grosses Orchesterkonzert
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 –1847)
Programm
Konzert-Ouvertüre «Die Hebriden» (oder «Die Fingalshöhle») op. 26
Violinkonzert in e-Moll op. 64
- Allegro molto appassionato
- Andante
- Allegretto non troppo
«Italienische» Sinfonie Nr. 4 in A-Dur op. 90
- Allegro vivace
- Andante con moto
- Con moto moderato
- Saltarello. Presto
Mit grosser Freude dürfen wir das Orchester der «Opera & Philharmonic
Society Rousse» unter der Leitung seines jungen, sympathischen
Generalmusikdirektors Nayden Todorov bei uns begrüssen.
Das Orchester mit seinen Musikerinnen und Musikern, die Gesangssolisten und Gesangssolistinnen sowie die Chorsängerinnen und Chorsänger
aus der grössten Stadt Nordbulgariens haben in Solothurn bereits mit spürbarer Spielfreude das Publikum begeistert. Grund genug, diese Künstler erneut nach Solothurn zu holen!
Unter dem Namen der «Opera & Philharmonic Society Rousse» gehört
das Orchester heute zu den führenden kulturellen Institutionen Bulgariens. Viele berühmte Dirigenten wie Kurt Mazur, Carlo Zecchi, Valeri Gergiev, Franco Ferrara und Helmut Koch haben das Orchester seit seinem Bestehen geleitet. Ebenso durfte es zahlreiche Musikgrössen wie Salvatore Acardo, Ruggiero Ricci, Yurii Bashmet, Katya Richarelli und Igor Oistrach willkommen heissen.
Seit 1956 unternimmt das Opernhaus Tourneen durch ganz Europa, so kürzlich auch in die Vereinigten Staaten von Amerika. Mit Stolz darf das Orchester auf zahlreiche CD Produktionen für das Label NAXOS verweisen, die es mit seinem seit 2005 wirkenden Generalmusikdirektor Nayden Todorov eingespielt hat. Beachtlich ist auch die Anzahl erfolgreicher Gesangssolisten, welche aus Rousse stammen und nebst Verpflichtungen an grossen Opernhäusern auch immer wieder in Rousse auftreten.
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Giuseppe Verdi – Oper in italienischer Sprache
Musikalische Leitung
David Crescenzi
Solisten
Graf von Luna
- Marzio Giossi
Leonora, Gräfin von Sargosta
- Michèle Crider
Manrico, ein Troubadour
- Maécio Gomez
Azucena, eine Zigeunerin
- Daniela Didiakova
Ferrando, Hauptmann im Heer von Luna
- Ivaylo Dzhurov
Inez, Leonora‘s Vertraute
- Daniela Karaivanova
Ruiz, Manricos Vertrauter
- Stilyan Minchev
Ein alter Zigeuner
- Vladimir Popov
Ein Bote
- Dimitar Yosifov
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Freitag, 29. Juni 2012
IL TROVATORE
Gemeinsam mit Rigoletto und La Traviata gehört Il Trovatore zur sogenannten «Trilogia popolare», die Verdi nach bereits 15 Opern in den frühen Fünfzigerjahren des 19. Jahrhunderts zum internationalen Star machte. Wer einmal Manricos mitreissende Stretta gehört hat – eine der ganz grossen Tenorarien der Opernliteratur – wird sie nicht mehr vergessen. Vorausgesetzt, der Tenor verfügt über die entsprechende Stimme. Bei Miguel Sanchez Moreno ist das zweifellos der Fall.
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Gioachino Rossini – Oper in italienischer Sprache
Musikalische Leitung
David Crescenzi
Solisten
Graf Almaviva
- Stefan Cifolelli
Figaro, Der Barbier
- Johannes Martin Kränzle
Doktor Bartolo
- Plamen Beykov
Rosina, Bartolos Mündel
- Nelea Cravchenko
Don Basilio, Musiklehrer
- Julian Konstantinov
Berta, Haushälterin Bartolos
- Petya Tsoneva
Fiorello, Diener Almavivas
- Momchil Milanov
Ambrogio, Diener Bartolos
- Stojan Stojandzhov
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Samstag, 30. Juni 2012
IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Der Abenteurer, Erfinder, Unternehmer, Schriftsteller, Waffenhändler und Frauenheld Pierre Augustin Caron de Beaumarchais schrieb im späten 18. Jahrhundert eine Figaro-Trilogie mit autobiografischen Elementen. Das dritte Stück ist heute vergessen. Der Mittelteil jedoch, «Die Hochzeit des Figaro», diente einer der ganz grossen Mozart-Opern als Vorlage. Und das erste Stück der Trilogie, «Der Barbier von Sevillia», wurde bereits 1782 von Giovanni Paisiello vertont. Die Oper war ein grosser Erfolg, weshalb man Rossini warnte, als er 1816 eine eigene Figaro-Oper zu schreiben begann. Doch die Komödie um den klugen Figaro, der dem verliebten Grafen Almavia bei der Übertölpelung eines älteren Rivalen hilft, seine angebetete Rosina zu heiraten, wurde die bekannteste und am häufigsten gespielte Rossini-Oper. Diesen Erfolg wird sie zweifellos auch 2012 in Solothurn fortsetzen – nicht zuletzt wegen der hervorragenden, in Solothurn bestens bekannten Solisten.
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Giuseppe Verdi – Oper in italienischer Sprache
Musikalische Leitung
Nayden Todorov
Solisten
Nabucco, König von Babylon
- Marzio Giossi
Abigail, Sklavin, vermeintliche Tochter Nabuccos
- Noboru Aomori
Fenena, Nabuccos Tochter
- Petya Tsoneva
Ismael, Neffe des Königs von Jerusalem
- Orlin Goranov
Zacharias, Hoherpriester der Hebräer
- Julian Konstantinov
Oberpriester des Baal
- Plamen Beykov
Abdallo, alter Offizier des Königs von Babylon
- Alexandar Alexandrov
Anna, Schwester des Zacharias
- Girgina Girginova
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Sonntag, 1. Juli 2012
NABUCCO
Nabucco war Verdis dritte Oper und leitete seine ersten Erfolgsjahre ein, die er im Nachhinein als seine Galeerenjahre bezeichnete. Bei dieser Oper wird man zu allererst an den berühmten Gefangenen-Chor «Va, pensiero» denken, mit dem Verdi auf einen Schlag zum künstlerischen Sprachrohr des Risorgimento, der Einigungsbewegung Italiens, wurde. Aber die vier Teile des Werkes, denen jeweils ein Motto aus dem Buch Jeremias vorangestellt ist, haben noch weit mehr zu bieten. Sie sind von alttestamentarischer Wucht, der man sich auch 170 Jahre nach ihrer Komposition schwer entziehen kann.
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Dirigenten
Nayden Todorov und
David Crescenzi
Künstler
Noëmi Nadelmann, Stefan Cifolelli, Marzio Giossi u.a.m.
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Montag, 2. Juli 2012
GROSSE SOLISTENGALA
Die Grosse Solistengala bietet für Opernliebhaber wie auch für Neueinsteiger die einmalige Gelegenheit, an einem Abend eine Vielzahl von Leckerbissen aus verschiedenen Opern zu geniessen. Es verwöhnen Sie unter anderem internationale Stars wie Noëmi Nadelmann, Stefan Cifolelli und Marzio Giossi.
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Emmerich Kálmán
Sylva Varescu, Variété Sängerin
- Noëmi Nadelmann
Edwin Fürsprecher, Sylva’s Verehrer
- Ferdinand von Plettenberg
Komtesse Stasi, Cousine Edwins
- Viktoria Car
Graf Boni, Freund Edwins
- Christian Bauer
Feri, Ein Adliger, Freund Edwins
- Christian Theodoridis
Eugen von Rohnsdorff, Verwandter Edwins
- Josef Krenmair
Fürst von und zu Lippert -Weylersheim, Edwin’s Vater
- Fritz Stein
Fürstin Anhilte, Seine Gemahlin
- Franziska Stanner
Hotelgroom, Kellner
- Felix Freitag
Regie Lucia Meschwitz
Choreografie Monica Fotescu-Uta
Bühne Christine Sadjina-Höfer
Kostüme Salzburger Landestheater
Orchester Orchester der Staatsoper Rousse
Chor Chor des Operettentheaters Salzburg
Ballettensemble Ilo Tempore, Dortmund
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Dienstag, 3. Juli und Mittwoch, 4. Juli 2012
DIE CSARDASFÜRSTIN
Die Erleben Sie eine turbulente Operette mit zündenden Csárdás- und Polkarhythmen sowie gefühlsstarken Walzern. Fiebern Sie mit dem jungen Fürsten Edwin, dessen Herz für die feurige – aber leider bürgerliche – Chansonette Sylva Varescu schlägt, die jedoch von seiner Familie missbilligt wird, weshalb sich Edwin mit der Gräfin Stasi verloben soll. Es verzaubert Sie ein herausragendes Ensemble, bei dem überraschenderweise der Chor tanzt und das Ballet singt!
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Musikalische Leitung
David Crescenzi
Solisten
Noëmi Nadelmann, Orlin Goranov, Marzio Giossi, Stefan Cifolelli u.a.m.
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Donnerstag, 5. Juli 2012
ROMANTIC NIGHT
Die Romantic Night bietet Ihnen einen Reigen von Liebes-Arien und Canzoni zum Träumen und Schwelgen. Jung- und Altverliebte – und nicht nur Opernliebhaber! – werden mit Garantie einen vergnüglichen und unvergesslichen Abend erleben.
Auszug aus dem Programm
| Der Schwan |
Camille Saint-Saëns |
für Violoncello u. Orchester |
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Fedora
– Intermezzo
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Umberto Giordano
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für Orchester
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Fedora
– «Amor ti vieta»
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Umberto Giordano
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Tenor
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Carmen
– «La fleur que tu m’avais jetée»
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Georges Bizet
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Tenor
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Pêcheur de perles
– «Au fond du temple saint»
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Georges Bizet
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Tenor, Bariton
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Rigoletto
– «Figlia! Mio Padre»
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Giuseppe Verdi
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Sopran, Bariton
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Rigoletto
– «Caro nome»
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Giuseppe Verdi
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Sopran
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Rigoletto
– «T’amo»
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Giuseppe Verdi
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Sopran, Tenor
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La Traviata
– «Un di felice etera»
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Giuseppe Verdi
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Sopran, Tenor
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Cavalleria Rusticana
– Intermezzo
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Pietro Mascagni
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Orchester
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Cavalleria Rusticana
– «O Lola»
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Pietro Mascagni
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Tenor
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Don Giovanni
– «La ci darem la mano»
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W.A. Mozart
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Sopran, Bariton
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Zauberflöte
– «Pa-pagena, Pa-pageno»
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W.A. Mozart
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Sopran, Bariton
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Zauberflöte
– «Bei Männern welche
Liebe fühlen»
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W.A. Mozart
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Sopran, Bariton
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Le nozze die Figaro
– «Voi che sapete»
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W.A. Mozart
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Sopran
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Die lustige Witwe
– «Lippen schweigen»
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Franz Lehár
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Tenor, Sopran
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Das Land des Lächelns
– «Dein ist mein ganzes Herz»
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Franz Lehár
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Tenor
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L’elisir d’amore
– «Una fortiva lagrima»
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Gaetano Donizetti
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Tenor
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La Bohème
«Che gelida manina»
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Giacomo Puccini
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Tenor
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La Bohème
«Si, mi chiamo Mimi»
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Giacomo Puccini
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Sopran
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La Bohème
«O soave fanciulla»
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Giacomo Puccini
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Sopran, Tenor
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Giuseppe Verdi – Oper in italienischer Sprache
Musikalische Leitung
David Crescenzi
Solisten
Otello, venezianischer Feldherr und Zyperns Statthalter
- Mario Malagnini
Desdemona, Otellos Frau
- Michèle Crider
Jago, Bösewicht, hasst Otello
- Marzio Giossi
Cassio, Hauptmann und Konkurrent Jagos
- Orlin Goranov
Emilia, Vertraute Desdemonas
- Petya Tsoneva
Lodovico, venezianischer Gesandter
- Ivaylo Dzhurov
Montano, Otellos Vorgänger auf Zypern
- Stojan Stojandzhov
Roderigo, venezianischer Edelmann
- Alexandar Alexandrov
Ein Bote
- Momchil Milanov
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Freitag, 6. Juli 2012
OTELLO
Aida sollte Verdis letzte Oper sein. Doch das Zusammentreffen mit Arrigo Boito, der dann auch noch das Libretto zu Falstaff lieferte, brachte die ersehnte Wende. Aus dem Zusammenwirken der beiden grossen Künstler, das nur mit jenem zwischen Mozart und da Ponte und zwischen Strauss und Hoffmansthal verglichen werden kann, ging eines der ganz grossen Werke des Musiktheaters hervor.
Das Shakespeare’sche Vorbild wird von Boito gestrafft und stark auf die Pole des abgrundtiefen Bösen – Jago mit seiner berühmten Arie Credo In un Dio – und des engelreinen Guten, verkörpert durch Desdemona mit ihrer Arie «Ave Maria, piena di grazia» – fokussiert. Dass der entlarvte Jago am Schluss fliehen kann und sich so das Böse in der Welt fortsetzen wird, entspricht einer Grundüberzeugung Boitos.
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Giuseppe Verdi – Oper in italienischer Sprache
Musikalische Leitung
David Crescenzi
Solisten
Violetta Valery
- Nelea Cravchenko
Alfredo Germont, Geliebter Violettas
- Orlin Goranov
Giorgio Germont, sein Vater
- Ventseslav Anastassov
Gastone, Bekannter Violettas und Alfredos
- Alexandar Alexandrov
Flora, Freundin Violettas
- Petya Tzoneva
Annina, Dienerin Violettas
- Maria Stoyanova
Barone Douphol, Verehrer Violettas
- Plamen Beykov
Marchese d’Obigny, Bekannter Violettas
- Ivaylo Dzhurov
Dottore Grenvil, Violettas Arzt
- Momchil Milanov
Giuseppe, Violettas Diener
- Dimitar Yosifov
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Samstag, 7. Juli 2012
LA TRAVIATA
Die Traviata gehört zweifellos zu den grossartigsten Werken des weltweiten Musiktheaters. Hier stimmt einfach alles – eine ergreifende, hochdramatische Handlung und eine Musik, die so reich an melodischen Einfällen ist, wie in kaum einer anderen Oper.
Die biographischen Parallelen der Bühnenfigur der Violetta zu Alexandre
Dumas des Jüngeren liegen auf der Hand. Im Frühjahr 1847 war die berühmte Pariser Kurtisane Alphonsine Duplessis, zu deren Liebhabern Dumas zählte, 23-jährig gestorben. 1848 gab er seinen Roman La dame aux camélias heraus, dem vier Jahre später das Bühnenwerk folgte, auf dem das Libretto von Francesco Maria Piave aufbaute. Giuseppe Verdi selber unterhielt eine freie Liebesbeziehung zu Piaves späteren zweiten Gattin Giuseppina Strepponi.
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